Gold

Aachener Dom

Der Aachener DOM

Da stehe ich nun mit meinem Stativ und einer Fotoerlaubnis bewaffnet vor einem der beeindruckendsten sakralen Gebäude das ich bisher sehen durfte. Ich bin Kölner und nicht so leicht von einer „Kirche“ zu erschüttern. Aber dieses Ding ist schon ein Meisterwerk und wenn ich überlege wann das gebaut wurde, muss ich an so manch armseliges Bauwerk aus heutiger Zeit denken.  Was es über den Aachener Dom zu sagen gibt findet man alles viel viel besser im Online-Nachschlagewerk Wikipedia, als ich das hier in zwei drei Sätzen zu umreißen vermag.

Aachener Dom bei Wikipdia

Ich war schon zweimal im Aachener Dom (Mai 2016) und musste zweimal feststellen das man ohne Stativ nicht wirklich ernsthaft fotografieren kann. Man kann zwar die ISO Werte hochschrauben und sich mit Rauschen abfinden oder vielleicht ein „ISO-Monster“ kaufen, aber beides ist für mich persönlich kein Weg.
Wer also scharfe, perfekt ausgerichtete Bilder möchte, kommt um einem Stativ, die entsprechende Arbeit und Schlepperei nicht herum.

Ach ja, für die Fotografiererlaubnis wendet man sich an das Dom-Bistum Aachen, wirklich freundliche Menschen dort.

Hier nun stellvertretend ein paar Ansichten vom Kaiser-Dom zu Aachen.

Schon wenn man hereinkommt und rechts oder links schaut, wird man von dem goldenen Glanz förmlich erschlagen

Das hört auch nicht auf wenn man nach oben schaut, aber nun ist das Gold mit wundervoll blau strahlendem Mosaik durchsetzt

Im größeren 8-eckigen Hauptraum fällt sofort der große, so genannten Barbarossaleuchter auf der sich auch hervorragen für symmetrische Fotoarbeiten eignet.

Die meisten Schätze des Aachener Dom werden wohl in der Schatzkammer bei einer Extra-Führung zu sehen sein, aber auch im normalen Betrieb bekommt man schon einen Eindruck welchen Reichtum es seiner gab. Hier eine reich verziertes Kreutz

oder die goldene Verkleidung des Hauptaltars

Welche Beeindruckende Wucht muss wohl das „Glashaus“ auf arme Menschen vom Land gehabt haben? Das mann seinerzeit glaubte das da wirklich Gott die Hände im Spiel hat kann man gut nachvollziehen

Die von Gold gerahmte Strahlenkranzmadonna bildet vor den überwiegend blauen Fenstern der Chorhalle den perfekten Kontrast.

Wer Interesse an mehr und größeren Fotos hat kann sich diese gerne in meinem Flickr-Album anschauen.

Kaiserdom Aachen

Das Erlebnis

…..der Kaiserdom in Aachen ist eine Augenweide, ein prunkvolles Bauwerk, ein Zeugnis der aufwendigen Architektur, des kunstvollen Verzierung von Bauwerken. Wie muss der Betrachter seinerzeit in Erfurcht erstart sein, wenn man doch auch heute noch mit offenen Mund vor und in diesem Bauwerk steht.

Als Fotobegeisteter sollte man den Dom gesehen haben und, auch wenn es eigentlich unmöglich scheint diese Pracht angemessen abzubilden, Fotos davon machen. Da man für die Benutzung eines Stativs eine Genehmigung braucht und man beim ersten Besuch daran meist nicht gedacht hat, fallen aussagekräftige Fotos trotz moderner Kameratechnik schwer. Meine Sony Alpha 99 kann relativ problemlos bis ISO 1600 benutzt werden und trotzdem kam ich beim Besuch des Dom´s mit meinem Sigma 24-105mm f4 an die Grenzen. Verschlusszeiten von 1/15 sek sind kaum zu beherrschen, auch wenn der Stabilisator in der A99 sein Bestes gab.

Trotzdem ist es mir gelungen mit Hilfen von Wänden und abstützen auf Stuhllehnen einige Fotos die man zeigen kann in „den Kasten“ zu bekommen. Ich hoffen es freut das Auge des Betrachters.


Original bei Flickr


Original bei Flickr


Original bei Flickr


Original bei Flickr

Ich hoffe man kann sehen das der Kaiserdom in Aachen eine Reise wert ist und das Bauwerk nicht zu unrecht auf der Liste des Weltkulturerbes steht.

Webseite Kaiserdoms Aachen

Am Eindrucksvollsten war für mich an jenem Tag, als beim Fotografieren plötzlich der französische Chor La Maîtrise de Reims zu singen begann. Das sorgte in dieser Kulisse schnell für Gänsehautstimmung.