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Ford GT Boxenstopp

Auf die Plätze, fertig…………

Anlässlich des vor 60 Jahren stattgefundenen Dreifach-Triumphes der Ford Werke beim berühmten Langstreckenrennen in Le Mans, hatte sich mein Arbeitgeber vorgenommen auch vierzig Jahre nach diesem Sieg wieder in Le Mans zu gewinnen, Und tatsächlich haben sie es geschafft, es gelang zwar kein Dreifachsieg wie 1966, aber der erste, dritte und vierte Platz in der Leistungsklasse können sich beim Comeback durchaus sehen lassen.

Ford hatte sich wahrscheinlich auch aufgrund dieses Erfolges dazu entschlossen den Sieger in den Ford-Werken Köln der Belegschaft vorzustellen. Daher gab es für die Belegschaft einen Boxenstopp im Werk. Mal abgesehen davon das der neue GT auch in Fragen Design ein Hingucker ist, zeigte das Rennteam wie schnell z.B. ein Reifenwechsel bei den Profis von statten geht.

Nach der „feierlichen“ Enthüllung…

Ford GT Boxenstopp
Ford GT Boxenstopp

…ging es mit Karacho zur Sache.

Die Mechaniker in Erwartung des Boliden.

Ford GT Boxenstopp
Ford GT Boxenstopp

Ruck-Zuck der Räder getauscht…..

Ford GT Boxenstopp
Ford GT Boxenstopp

und wieder auf die Piste.

Ford GT Boxenstopp
Ford GT Boxenstopp

Schade das man den spektakulären Sound nicht hören kann, so nah dabei zu sein war ein echtes Erlebnis. Danke an die Firma Ford und das Chip Ganassie Racing Team.

Jetzt noch etwas fürs Auge

Ford GT Boxenstopp
Ford GT Boxenstopp
Ford GT Boxenstopp
Ford GT Boxenstopp
Ford GT Boxenstopp
Ford GT Boxenstopp
Ford GT Boxenstopp
Ford GT Boxenstopp

Wer Lust auf mehr hat, findet noch einiges Bilder in meinem Flickr-Album.

Boxenstopp Ford GT

Teneriffa

Teide, Mondlandschaft auf der Erde (Moon on Earth)

Dies Jahr führte mich meine Urlaubsreise, nach 2015, wieder nach Teneriffa und da auch zum Teide. Vor über 30 Jahren war ich schon mal dort, letztes Jahr dann wieder und ich bemerkte das es noch einiges zu sehen gibt. Die Insel hat sich im Laufe der Jahrzehnte zwangläufig stark verändert, alles ist gut ausgebaut, die Infrastruktur ist auf einem hohen Niveau und trotzdem hat die Verwaltung es geschafft die schöne Insel nicht komplett zu „vermurksen“. Ecken wie Los Christianos und Las Amerikas haben wohl zum Umdenken angeregt. Man hat durchaus das Gefühl das mittlerweile mit Bedacht gebaut und verändert wird.

Eines hatte ich bei meinen Aufenthalten auf der Insel noch nicht geschafft, den höchsten Berg Spaniens, den Teide zu besuchen. Dieses Jahr war es dann soweit, rauf und runter in eine Sardinenbüchse am Seil gepresst……..

Seilbahn Teneriffa
mit der Seilbahn auf den Teide

…..macht man sich auf den Weg von ca. 2350 m Höhe auf ca. 3550 m über dem Meeresspiegel aufzusteigen.

Oben angekommen, merkt man sofort das man in einer anderen Klimazone gelandet ist. Einigen Touristen mit kurzen Höschen schlug die Kühle dort oben mächtig auf Gemüht. Da kann man sich ein wenig Schadenfreude nicht verkneifen 🙂

Auf der Bergstation wird man dann mit einem grandiosen Ausblick belohnt.

Teide
Bergstation Teide

Teide, Teneriffa
Blick in die alte Caldera

Wenn man darüber nachdenkt das man hier in die 17 km im Durchmesser große Caldera, also quasi in das einstige Innere des „alten“ Vulkans blickt, bekommt man eine vage Ahnung das der Mensch im Vergleich zur Natur ein Fliegenschiss ist. Ausführliche Informationen zum Teide erhält man im Internet unter anderem bei Wikipedia.

Von der Bergstation aus geht man dann über einige Treppen in frei zugängliches Gelände. Hier ahnt man noch nicht unbedingt welche unwirkliche Welt einen hinter den Treppen erwartet.

Teide
Treppen zum zur Mondlandschaft

Der Weg wird nun immer ursprünglicher und es wird klar das man sich hier in einer sehr außergewöhnlichen Umgebung befindet.

Teide, Teneriffa
Der Weg ins Out

Teide, Teneriffa
Eine fremde Welt

An diese Stelle möchte ich euch mit den nachfolgenden Bildern allein lassen. Stellt euch vor es ist kühl, der Wind macht leise Geräusche und man atmet eine, zwar dünne, aber absolut klare, saubere Luft. Viel Spaß………

Abschließend kann ich nur jeden der auf Teneriffa in Urlaub ist raten diese Tour zu machen, zumindest wenn man sich an extrem ungewöhnlichen Landschaften erfreuen kann. Für mich war diese Tour ein Erlebnis welches mich auch heute noch nachhaltig beeindruckt.

Objektivvergleich Sigma 1.4 50mm, Sigma 1.8 18-35mm, Sigma 2.8 70mm, Sigma 3.5-6.3 18-200mm

Ich habe meine Linsen für die SD1 Merrill mal einem kleinen Vergleichstest unterzogen. Ich gebe zu bedenken das meine Versuche keinen wissenschaftlichen Anspruch erheben, aber doch wohl leicht von jedem Normalnutzer nachvollzogen werden können. Ich bin auch nur Hobby- und Gelegenheitsfotograf.

Alle Fotos wurden mit Blende 5.6 aufgenommen

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Sigma f1.4 50 mm ART, leiden und Freude

ich habe mir vor etlichen Monaten für meine Sigma SD1 Merrill das Sigma f1.4 50 mm ART zugelegt, nachdem ich mit dem Sigma f1.8/18-35 ART sehr gute Erfahrungen gemacht hatte. Dazu ist zu bemerken das das 1.4 50 mm ein für Vollformat Kameras gerechnetes Objektiv ist. Das bringt, soviel ich weiß, am APS-C Sensor der Merrill ein paar physikalische Probleme mit sich, die sich bei Offenblende in verstärkten CA´s ausbilden.

Zunächst war ich mit dem Objektiv an meiner SD1 recht unglücklich und ich dachte schon an Rückgabe. Ich hatte ähnliche Probleme wie in diversen Rezensionen beim großen Online Versandhaus auch mehrfach zu lesen ist. Nicht wirklich 100% scharf, besagte CA´s, das kann für 800 € aber wirklich nicht Stand der Dinge sein. Zuletzt habe ich mir ein USB-Dock zum Einstellen des Glases und ein SpyderLensCal gekauft, ich wollte es wissen.

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Radioteleskop Effelsberg

Nutze den Feiertag

Der Wetterbericht sagte für den 5.5.2016, der Feiertag Christi Himmelfahrt, allerbeste Aussicht voraus. Daher die Akkus geladen, raus ins Freie und Fotos gemacht. Lange schon hatte ich mir vorgenommen das Radioteleskop in Effelsberg, einem Stadtteil von Bad-Münstereifel, zu fotografieren. Die Riesenschüssel mit 100 m Durchmesser wurde von 1968 bis 1971 gebaut und war 29 Jahre lang das größte bewegliche Radioteleskop der Erde. Mehr, sehr interessante Information findet man bei Wikipedia.

Für eine erste Erkundung, weitere sollen folgen, war ich mit meiner Sony Alpha 99, dem Stativ und dem Sigma 24-105mm f4 ART unterwegs. Bestes Wetter habe ich dann in Effelsberg auch vorgefunden, der Garant für kurze Verschlusszeiten. Trotzdem kam bei dieser Fototour ausnahmslos das Stativ zum Einsatz. Ich wusste von Bildern aus dem Internet das die riesige Konstruktion von hinten ein filigran wirkendes Geflecht aus Stahlstreben hat und da wollte ich bei der Detail-Schärfe nichts riskieren. So sieht man das Bauwerk wenn man sich ihm über den offiziellen Zugang nähert.

Auch wenn man durch den Wald geht, macht es durch seine schier unglaubliche Größe früh auf sich aufmerksam

Wie sich herausstellte sind 24 mm als weiteste Brennweite zu wenig um spektakuläre Bildwinkel zu liefern, als beschränke ich mich dieses mal auf einige Detailaufnahmen und Aufnahmen aus der Ferne

Noch mehr Bilder und andere Formate finden sich in meinem Flickr-Album und Informationen zum Teleskop bei Wikipedia.

Die SD1 Merrill, endlich Klarheit

Sigma SD1, warum kauft man sich einen Aussenseiter? Aus der Analogfotografie kommend, dort auch mit DIA Projektion befasst, suchte ich in der modernen Fotografie immer die „Klarheit“ der Bilder, die mir zu früheren Zeiten die DIA-Projektion vermittelte. Auf der großen DIA-Leinwand kam immer alles so klar, detailreich und scharf rüber. Dabei muss ich vielleicht erwähnen das ich seinerzeit Contax System und Zeiss-Optiken verwendete und DIA Filme in der Regel nicht über 64 ASA (ganz selten 100 ASA) hinausgingen.

Wenn ich hier und heute über Kameras „jammere“, dann ist das ein Jammern auf hohem Niveau. Moderne Kameras, egal welcher Marke, sind normalerweise über die meisten Zweifel erhaben, verfügen über unglaublich ausgereifte Technik und selbst hochwertige Systeme sind für Otto Normal erschwinglich geworden. Trotzdem, beim Betrachten der Fotos auf dem Monitor oder Drucken in ähnlicher Größe oder Größer, bleiben Zweifel, die letzte Überzeugungskraft der Fotos fehlt.

Ich habe mir Bilder fast aller modernen Marken angeschaut, ich habe mit dem Olympus 4:3 System experimentiert, mehrere Kameras mein Eignen genannt. Ich Fotografiere auch heute noch mit Sony Kameras, weil sie bedienungstechnisch spitze sind. Aber egal ob Sony, Canon, Nikon oder……..alle nicht genannten mögen das entschuldigen, bei genauem Hinsehen, bleiben Zweifel.

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Kaiserdom Aachen

Das Erlebnis

…..der Kaiserdom in Aachen ist eine Augenweide, ein prunkvolles Bauwerk, ein Zeugnis der aufwendigen Architektur, des kunstvollen Verzierung von Bauwerken. Wie muss der Betrachter seinerzeit in Erfurcht erstart sein, wenn man doch auch heute noch mit offenen Mund vor und in diesem Bauwerk steht.

Als Fotobegeisteter sollte man den Dom gesehen haben und, auch wenn es eigentlich unmöglich scheint diese Pracht angemessen abzubilden, Fotos davon machen. Da man für die Benutzung eines Stativs eine Genehmigung braucht und man beim ersten Besuch daran meist nicht gedacht hat, fallen aussagekräftige Fotos trotz moderner Kameratechnik schwer. Meine Sony Alpha 99 kann relativ problemlos bis ISO 1600 benutzt werden und trotzdem kam ich beim Besuch des Dom´s mit meinem Sigma 24-105mm f4 an die Grenzen. Verschlusszeiten von 1/15 sek sind kaum zu beherrschen, auch wenn der Stabilisator in der A99 sein Bestes gab.

Trotzdem ist es mir gelungen mit Hilfen von Wänden und abstützen auf Stuhllehnen einige Fotos die man zeigen kann in „den Kasten“ zu bekommen. Ich hoffen es freut das Auge des Betrachters.


Original bei Flickr


Original bei Flickr


Original bei Flickr


Original bei Flickr

Ich hoffe man kann sehen das der Kaiserdom in Aachen eine Reise wert ist und das Bauwerk nicht zu unrecht auf der Liste des Weltkulturerbes steht.

Webseite Kaiserdoms Aachen

Am Eindrucksvollsten war für mich an jenem Tag, als beim Fotografieren plötzlich der französische Chor La Maîtrise de Reims zu singen begann. Das sorgte in dieser Kulisse schnell für Gänsehautstimmung.